ASV Maulbronn e.V.
  Warnung Kriebelmücke
 
Achtung !
Warnung vor der Kriebelmücke




Am Aalkistensee ist es jetzt im Hochsommer stoßzeitig nicht auszuhalten.
Gerade an den heißen, schwülen Tagen gehn sie einem gewaltig auf den Keks.
Nicht wie unten an der gesamten Rheinebene wo die Schnaken durch das diesjährige Jahrhundert Hochwasser massenweise ihr Unwesen treiben...nein.... am Aalkistensee sind es die Kriebelmücken.

In unserer Umgangssprache auch :  "Gribblmuggä"  genannt

Nehmt dies bitte als deutiche, ernstgemeinte Warnung auf und unterschätzt diese Plagegeister nicht.
Sie können einem sehr gefährlich werden.
Manch Angelmitglied kann aus eigener Erfahrung ein Lied davon singen.
Sie können schwere Schäden anrichten.
Stechen oder beißen tun sie nicht...nein...sie schneiden im wahrsten Sinne die Haut auf und hinterlassen gefährliche Erreger.
Blutende Wunden die fürchterlich jucken und eitern bleiben ca. 14 Tage und hinterlassen dann häßliche Narben.


Bitte...jetzt nur nicht kratzen, sonst gibt es häßliche Wunden.


Fast handtellergroße Entzündungen bilden sich um den Stich einer Kriebelmücke.

Kriebelmücke im Anflug | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/kriebelmuecke-im-anflug-id5021890.html#1057799026
Fast handtellergroße Entzündungen bilden sich um den Stich einer Kriebelmücke.

Kriebelmücke im Anflug | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/kriebelmuecke-im-anflug-id5021890.html#1057799026
Fast Handtellergroße Entzündungen bilden sich um den " Stich " einer Kriebelmücke.

Die Mücken fallen gerne in den Morgenstunden und mit Vorliebe abends bis Sonnenuntergang ein.
Sie sind sehr angriffslustig und lästig.
Richtige Plagegeister.
Kleine schwarze Mücken von ca. 3 bis 6 mm länge.
Wenn man zu viele Schnitte abbekommt kann es evtl. ratsam sein einen Arzt aufzusuchen.
Diese Viecher können z:B: Pferde und Rinder innerhalb weniger Stunden zum verenden bringen.

Das einzige was man dagegen machen kann ist:
trotz enormer Hitze eine lange Hose anzuziehen.
Denn die Biester gehn sehr gerne auf den Wadenbereich.
Wenns nicht mehr zum aushalten ist dann lieber Angeln einpacken und nach Hause zu Mutter gehen.

Die  " Kriebelmonster "  gibts natürlich net nur am Aalkistensee sondern überall an den Gewässern.
Aber auch zu Hause im Garten.
Wer hat es nicht schon beim Rasen mähen gemerkt dass diese aufgescheuchten Mücken einen regelrecht angreifen. Meistens auf die Hautpartien wie Arme, Beine und Gesicht ( meistens Augenlieder ). Und wenn man noch dazu schwitzt ists noch ungemütlicher.

Macht euch mal bitte im GOOGLE schlau über dieses Viechzeug.

Das ist lediglich eine Empfehlung meinerseits..... also bitte net auf die leichte Schulter nehmen.
Gruß Ritchie



Hier mal ein Artikel aus dem Karlsruher - News.de

Karlsruher geplagt von schmerzhaften Insektenstichen

Karlsruhe (daf) - In diesem Sommer leiden viele Karlsruher unter Insektenstichen, die ungewöhnlich starke körperliche Reaktionen hervorrufen. Was steckt hinter diesen Stichen, die teilweise extrem anschwellen, sich rot bis blau verfärben und starke Schmerzen auslösen? Eine neue gefährliche Stechmückenart aus dem Ausland? Oder sind unsere heimischen Schnaken durch Pestizide oder Gewässerverunreinigung so vergiftet?

Vor dieses Rätsel wurde auch Raoul Landt gestellt. Der junge Mann aus Heidelberg dachte sich nichts dabei, als er nach einem Abend am Rheinstetter Fermasee einen Insektenstich an seinem linken Knöchel entdeckte.

Tatsächlich traten die ungewöhnlichen Symptome auch erst drei Tage später auf. Außer einem leichten Jucken sei erst einmal nichts zu spüren gewesen, so Landt. Dann war sein Fuß innerhalb eines Tages fast auf die doppelte Größe angeschwollen, hatte sich rot verfärbt und begann stark zu schmerzen. Die überdehnte Haut spannte stark und fühlte sich wie verbrannt an. Zu den sichtbaren Symptomen kamen dann zwei Tage später noch leichtes Fieber und Schwindelgefühle dazu.

Eine bakterielle Infektion?

Als sich der Heidelberger schließlich in ärztliche Behandlung begab, konnte die Ursache für die extreme Reaktion seines Körpers nicht geklärt werden. Die behandelnde Ärztin gab an, so etwas noch nie gesehen zu haben. "Sie vermutete, dass ich mir eine bakterielle Infektion zugezogen hätte", so der Patient. Schließlich wurde mit einem Infrarotgerät die Temperatur seines Fußes gemessen. Die geschwollene Stelle war um 5 Grad wärmer als der Rest des Körpers, berichtet Landt. Um einer vermuteten Blutvergiftung entgegenzuwirken, wurde Landt dann auch eine zweiwöchige Behandlung mit Antibiotika verordnet.

Raoul Landt ist mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung. Die Frage, was so extreme körperliche Abwehrreaktionen auslöst, bleibt allerdings. ka-news hat nachgefragt und des Rätsels Lösung gefunden.

Bei den Stichen handelt es sich weder um ein neues gefährliches Insekt aus dem Ausland, noch sind unsere einheimischen Mücken vergiftet, wie Doktor Stephan Koehler, Oberarzt der Karlsruher Hautklinik, aufklärt. Vielmehr handle es sich bei den schmerzhaften Insektenbissen um Stiche der sogenannten Kriebelmücke. Dieses Insekt, das einer kleinen schwarzen Fliege ähnelt, sei allerdings nicht zugewandert. Vielmehr handle es sich um eine heimische Tierart, wie Koehler betont.

Die Kriebelmücke tritt vor allem im Hochsommer auf und gehört damit durchaus zum deutschen Sommer. Für die auffällige Häufung von Kriebelmückenstichen in diesem Jahr, sei die ungewöhnlich heiße Witterung verantwortlich. Jeden Tag werden derzeit ein bis zwei Patienten in der Karlsruher Klinik behandelt.

"Schon im Rekordsommer 2003 gab es hier besonders viele Fälle, in denen die Menschen von der Kriebelmücke gestochen wurden," so der Mediziner. Das Insekt bewege sich im Normalfall in Bodenhöhe - selten höher als einen Meter über dem Grund. Das sei auch der Grund, weshalb die meisten Stiche an Füßen oder Beinen zu finden seien. Besonders aktiv sei die Kriebelmücke genau wie die normalen Blutsauger während der Dämmerung, so der Oberarzt.

Ein bekanntes dermatologisches Krankheitsbild

Doch warum rufen diese Stiche eine solch starke körperliche Reaktion hervor? Dafür ist laut Koehler der Speichel der Kriebelmücke verantwortlich, der beim Stich in die Wunde injiziert wird, um eine Blutgerinnung zu verhindern. Die Flüssigkeit ruft bei den Betroffenen eine vergleichsweise starke Immunreaktion hervor. Typische Symptome seien ein starkes Anschwellen und Verfärbungen um die Einstichstelle, gekoppelt mit starken Schmerzen. Langfristige Folgen seien jedoch nicht zu befürchten, beruhigt der Arzt.

Wie Koehler erklärt, handelt es sich bei dem Phänomen um ein bekanntes dermatologisches Erkrankungsbild, das es zwar schon immer gegeben habe, das oft aber nicht erkannt werde. Für Menschen ohne dermatologische Ausbildung sei es schwierig, die Kriebelmückenstiche als solche zu erkennen. In den meisten Fällen würden sie für infizierte Stiche anderer Insekten gehalten.

Behandlung mit Antibiotika meist unnötig

Oft werde deshalb auch eine Behandlung mit Antibiotika verordnet. In den meisten Fällen sei dies aber unnötig, wie uns Doktor Koehler mitteilt, da in aller Regel keine Infektion vorliege. Normalerweise würden die schlimmsten Symptome nach zwei bis vier Tagen wieder abklingen. Erleichterung verschaffe es, das Bein hoch zu legen und die betroffene Stelle zu kühlen, zum Beispiel mit feuchten Umschlägen.


Hab unten das Kommentarfeld freigeschalten. Wer damit schon seine Erfahrungen gemacht hat kann das hier gerne posten !

Danke




Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von thomas( thomas.mareyweb.de ), 27.08.2017 um 07:51 (UTC):
meine Frau und ich sind auf's Land gezogen und haben jetzt auch schon einige dieser absonderlichen Bisse abbekommen. Man wird ein wenig panisch! Vielen Dank für die gelassenen Ratschläge. Speziell auch von Hrn. Roesges. Die Essigessenz wird gleich bereitgestellt.

Kommentar von Uwe( info (ät) insektenstichebehandeln.de ), 08.02.2017 um 09:02 (UTC):
Kriebelmücken können eine richtige Plage sein, die einem das Naturerlebnis gründlich vermiesen! Am besten wenn man sich nach Möglichkeit davor schützt, überhaupt gebissen zu werden. Also wie Ritchie oben schon gesagt hat, lange Kleidung anziehen. Auch Repellents auf Haut und Kleidung können helfen. Auf http://insektenstichebehandeln.de habe ich dazu noch mehr Infos gesammelt.

Kommentar von Jule Berlin( js.sorgeyahoo.de ), 30.09.2016 um 06:27 (UTC):
Bin vor 10 Tagen gestochen worden ( Mitte September). Leider hatte ich keine Kenntnis, was mich gestochen hat und habe vor allem nachts extrem gekratzt . Der Juckreiz war so stark, sowas habe ich noch nicht erlebt. Mittlerweile hat sich das stark entzündet,bin gestern beim Arzt gewesen. Der hat mir Fucicort- Salbe+ Antiallergikum verschrieben-jetzt haben sich fast 5 cm große,prall mit Wundwasser gefüllte Blasen gebildet...
Da wird dann doch Antibiotika ran müssen....

Kommentar von Theo( theogmx.de ), 16.08.2016 um 06:14 (UTC):
Wir haben auch seit vielen Jahren Kriebelmücken im Garten und werden gelegentlich in den Abendstunden gebissen. ABHILFE: Blutende Stichstelle wenn möglich selbst oder vom Partner leicht aussaugen (und auspucken!), dann sofort einen mit Wund-Desinfektionsmittel (z.B. Octenisept) getränkten Wattebausch für mind. 3-5 min auf die Stichstelle drücken - je länger um so besser. Ersatzweise geht auch das Aufdrücken von einem mit Essig oder Zitronensaft getränkten Papiertaschentuch, auch eine aufgeschnittene Zwiebel verhindert das Schlimmste, die Wirkung ist allerdings nicht ganz so gut. Der Biss entzündet sich meist gar nicht - und Antibiotika sind definitiv nicht notwendig.

Kommentar von Maria ( mariabecht.de ), 08.08.2016 um 15:48 (UTC):
Trotz Fliegengitter an den Fenstern habe ich mir am vergangenen Wochenende im Hotelzimmer einen Biss der Kriebelmücke zugezogen.Nach dem morgendlichen Aufstehen habe ich eine runde Stelle auf dem Fußrücken festgestellt und darum eine fünf Zentimeter Durchmesser fassenden Allergischen roten Kreis. Im Laufe des Tages wurde mein Fuß immer dicker und schmerzte gewaltig Selbst der Knöchel schwoll an der gesamte Fuß war rot. An der Einstichstelle entwickelte sich eine immer größer werdende Blase, die schließlich aufplatzte. Heute, einen Tag danach behandle ich ich auf Empfehlung der Ärztin mit Rivanol-Umschlägen und Eisbeuteln.Die Spannung der Haut lässt langsam nach. Eine Sepsis ist möglich und muss dann auch behandelt werden. Dies ist mir vorerst erspart geblieben.



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